艾琳·冯·迈恩多夫
艾琳·冯·迈恩多夫演员
Irene von Meyendorff
双子座
1916年6月6日出生于爱沙尼亚,塔林

艾琳·冯·迈恩多夫(Irene von Meyendorff)Irene Isabella Margarethe Paulina Caecilia Freiin von Meyendorff wurde am 6. Juni 1916 im damals russischen Reval (heute Tallinn) geboren. Als älteste Tochter einer baltischen Adelsfamilie floh sie nach der Revolution nach Bremen und wuchs bei ihrer Mutter auf. Zunächst wollte sie Archäologin werden, entschied sich dann aber für die Schauspielerei. Nach Theatererfahrung in Berlin und einer Tätigkeit bei der UFA avancierte sie ab Mitte der 1930er Jahre zum Filmstar. Ihr Debüt gab sie 1936 in „Die letzten Vier von Santa Cruz“. Es folgten zahlreiche Filme wie „Verräter“ (1936), „Es leuchten die Sterne“ (1938), „Schneider Wibbel“ (1939), „Frau Luna“ (1941), „Wen die Götter lieben“ (1942) und „Philharmoniker“ (1944). Unter Veit Harlan spielte sie in „Opfergang“ (1944) und hatte einen Kurzauftritt in „Kolberg“ (1945). Der erstaunliche Verkauf Kriegspropaganda-Postkarte mit ihrem Porträt macht sie zum beliebtesten Plakatmädchen der deutschen Soldaten. Nach 1945 kehrte sie 1948 mit „Film ohne Titel“ zurück. Sie arbeitete mit Helmut Käutner („Der Apfel ist ab“, 1948) und war in Filmen wie „Gift im Zoo“ (1951), „Rittmeister Wronski“ (1954) und „Versuchung“ (1955) zu sehen. Spätere Arbeiten umfassen „Die Botschafterin“ (1960) und „Lange Beine – lange Finger“ (1966). Ihr letzter Film war „Mayerling“ (1968). 1961 lernte sie Sir James Robertson Justice kennen, zog nach Schottland, nahm den Namen „Irina“ an und heiratete ihn 1975. In erster Ehe war sie mit Dr. Heinz Zahler vom „Kreisauer Kreis“ verheiratet (Sohn Andreas, 1940–1985). Weitere Ehen folgten mit dem Produzenten Joachim Matthes, dem Journalisten Pitt Severin und (laut Quellen) 1993 mit Frederick Keith Bromley. Die 1988 mit dem Filmband in Gold ausgezeichnete Schauspielerin starb am 28. September 2001 in King's Somborne (Hampshire), England. Der SPIEGEL(43/2001) schrieb: „Sie war, im Leben wie im Film, die baltische Baronesse, nobel, blond und cool, gern hoch zu Ross und perfekte Salondame auch in den finsteren Jahren des Dritten Reiches.“

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